Feb 03

Waermepumpe

In Kategorie: Waermepumpe

Kühlen mit der Wärmepumpe

Wärmepumpen sind auch zum kühlen gedacht. Kühlung von Büro-, Wohn-, Lager- oder Verkaufsräumen sind daher keine aufwendigen Klimageräte mehr erforderlich.

Luft-Wasser-Wärmepumpen können die Luft direkt aus zu kühlenden Räumen ansaugen und abgekühlt wieder zurückgeben. Dabei ist auch eine Kombination mit Lüftungsgeräten möglich.

Wasser-Wasser Wärmepumpen sowie Sole-Wasser Wärmepumpen ist eine Räumkühlung durch Prozessumkehr möglich.

Gaswärmepumpe - Gaswärmepumpen

Gaswärmepumpen, Steigerung der Energieeffizienz machen sich die kostenlose Wärme der Umwelt zu nutzen, sprich Luft, Erde, Wasser. Eine Gas-Wärmepumpe das Wärme von einem niedrigen Niveau unter Hinzunahme von Antriebsenergie auf ein größeres Niveau bringt, trägt im hohen Maße zur rationellen und umweltschonenden Energieverwendung bei.

Geht man zum Beispiel von einer Umgebungsluftthemperatur von plus 10 Grad aus, so bringt eine Gas-Wärmepumpe es auf ca. 55 Grad Wärme, die dann entweder in einem Pufferspeicher, Schichtenspeicher oder Kombispeicher gepuffert werden kann, oder die Erzielte Wärme direkt in den Heizkreislauf wie z.B. Fußbodenheizung oder Wandheizung fließt. Wärmepumpen gibt es bereits seit mehr als 50 Jahren. Jedoch wird zunehmend das Interesse an Gas-Wärmepumpen auch für Ein- und Zweifamilienhäuser interessanter.

Durch immer höhere Energiepreise werden die Anforderungen der Hersteller von Gaswärmepumpen immer stärker. Der Primärenergiebedarf im Vergleich; Für 100 % Heizenergie bei Gas-Wärmepumpen mit Gasmotor müssen ca. 75 % Primärenergie aufgewendet werden. Elektro-Wärmepumpe dagegen schon über 104 % Primärenergie.

Vergleicht man die CO² Emission, produzieren Gasmotor-Wärmepumpen pro kWh Heizenergie nur cirka 140 g CO² - Elektrowärmepumpen dagegen schon 600 g CO². Nachteil von Wärmepumpen sind in der Regel die höheren Anschaffungskosten. Rechnet man bei einer Erdwärmepumpe cirka 16.000 - 20.000 € ein, kann man bei einer Heizung die auf Öl-Brennwerttechnik modernisiert wird, im Schnitt mit cirka 8.000 € rechnen.

Gaswärmepumpen kommen seit vielen Jahren auch in öffentlichen Gebäuden sowie in Schwimm- und Freibäder zum Einsatz. Sehr gute Erfahrungen machen die Betreiber solcher Anlagen die teilweise bis zu 70 % des Eigenenergiebedarfs decken.

Pufferspeicher .info

Das Prinzip einer Wärmepumpe

Man hat die Wahl über die Außenluft, das Grundwasser oder dem Erdreich.  Die aufgenommene Sonnenwärme sowie die elektrische Energie die zum Betrieb einer Wärmepumpe benötigt wird, ergeben die Heizwärme. Das auf ein wassergeführtes Heizsystem übertragen wird. Wärmepumpen sind sehr effektiv was Heiz- und Warmwasser Systeme betrifft. Youtube hat in ihrem Archiv einen tollen Clip zu Wärmepumpen

Dazu gehören auch Pufferspeicher, Kombispeicher. Wärmepumpen beziehen cirka 75 Prozent der Heizenergie aus der Umwelt und das kostenlos, erzeugt aber nur etwa 25 Prozent Fremdenergie durch Strom bei hundert Prozent Heizleistung. Wärmepumpen werden immer beliebter, sieht man sich die Statistik in Deutschland an so waren es 1995 noch 1.200 Wärmepumpenheizungen die installiert worden sind, so ist die Zahl im Jahr 2007 bereits auf über 53.000 tausend angestiegen.

Der Umweltwärmegewinn findet im Verdampfer der Wärmepumpe statt. Mit flüssigen Kältemittel das schon bei Minustemperaturen verdampft, macht man sich die Eigenschaft zunutze und speichert dabei die aufgenommene Energie. Das untere Temperaturniveau bei einer Pumpe beträgt gerade mal 10 Grad - und die Nutzwärme wird bei 50 Grad übertragen.

Mit Erdwärmepumpen hat man zwei verschiedene Systeme um Erdwärme dem Boden zu entnehmen. Zum einen werden so genannte Erdkollektoren in cirka 150 cm tiefe verlegt, was teils Wasser, teils Frostschutz beinhalten. Nachteil hierzu, man braucht ausreichend Platz bzw Garten, was leider nicht immer gegeben ist. Alternativ kann man auch  Erdsonden nehmen, die  cirka 100 Metern nach unten ins Erdreich gehen. Auch hier findet man bei Youtube eine kurze Demonstration zur Erdsondenbohrung .

Der Effekt ist nahezu gleich, jedoch finanziell viel aufwendiger. Eine Wärmepumpe bzw. eine Grundwasserwärmepumpe  basiert auf folgende Funktionsweise: Da Grundwasser in der Regel nie unter plus sieben Grad fällt, selbst beim strengsten Winter nicht, wäre dies eine weitere Möglichkeit der Erde Wärmeenergie zu entziehen. Egal welches System an Wärmepumpen, sie muss in ökologischer und wirtschaftlicher Hinsicht ihren Nutzen erreichen. Man ermittelt bei einer Wärmepumpe die so genannte Arbeitszahl.

Je höher die ermittelte Arbeitszahl ist, desto Effizienter ist ihr wirtschaftlicher und ökologischer Nutzen.  Diese ergibt sich, wenn man die erzeugte Heizenergie eines Jahres durch die dafür benötigte Energiemenge teilt. Ein Wert um vier sollte auf alle Fälle erreicht werden. Die Effizienz einer Wärmepumpe ist am besten, wenn Wärmequelle und Heizfläche möglichst einen geringen Temperaturunterschied aufweist. Daher ist der Betrieb einer Wärmepumpe absolut sinnvoll für Fußbodenheizungen und Flächenheizungen. Weiter mit Pufferspeicher und Kombispeicher.

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