Mrz 06

Energiespartipp - Heizungstechnik

Pufferspeicher informiert.

Statt teure Energie zu verbrauchen, effizient Heizen. Leichter gesagt als getan, bis man effizient Heizt muss zuerst investiert werden. Bei nicht so alten Gebäuden meist nicht sehr viel, jedoch bei Gebäuden die älter als 15 Jahren sind gehen die Maßnahmen schon etwas weiter. Heizkessel mit flüssig oder gasförmige Brennstoffe die vor 1978 eingebaut worden sind müssen entweder erneuert oder ganz abgeschaltet werden. Das schreibt die EnEV (Energieeinsparverordnung) welche dieses Regelt vor.

Heizkessel die Ende der 90 iger Jahre eingebaut worden sind, sollten vom Fachmann sorgfältig überprüft und eingestellt werden. Heizungkessel die alter als 15 Jahre sind, sollten wenn Möglich durch instalation neuer und effiziente Niedertemperaturkessel  ausgetauscht werden. Der Wirkungsgrad der Niedertemperaturkessel ist höher als bei Standardkessel. Der Nutzungsgrad von Brennwertkessel ist hier besonders effizient, da der entstehende Wasserdampf zur Wärmerückgewinnung genützt wird.

Pufferspeicher in Verbindung einer Solaranlage helfen die Energiekosten der Warmwasserbereitung im Sommer bis nahezu 100 % einzusparen. Der Durchschnittswert über das Jahr verteilt liegt ca. bei 60 %. Je nach Haushalt und Personen gibt es verschiedene Größen von Pufferspeicher. Solche Warmwasserspeicher sind in der Regel immer gut Isoliert. Achten sie auch darauf dass Rohrleitungen nicht offen liegen, die Heizrohre die vom Pufferspeicher oder Schichtenspeicher weggehen sollten überprüft werden und ggf. neu isoliert werden.

Alte Heizungspumpen sind Stromfresser und sollten gegen neue ausgetauscht werden. Heizungspumpen fristen ihr Dasein ganz still und leise dahin, ohne das man sich an sie Erinnert. Die Pumpen die das Heizwasser vom Kessel zu den Heizkörpern transportiert brauchen Strom. Oft arbeiten die Pumpen schon 20 Jahre und länger und meist ohne Störung. Sollte eine Wärmepumpe aber mal ausfallen, bleibt die Wohnung kalt. Warmwasserpumpen sind nun mal das Herzstück einer jeden Heizungsanlage.

Meist sind die Pumpen 3-stufig geregelt, wobei sie fast immer auf der  höchsten Leistungsstufe laufen. Zwar ist die Leistugnsaufnahme scheinbar eher gering ca. 80 - 100 Watt, jedoch kommt durch Tag und Nachteinsatz einiges an Stromverbrauch zusammen. 6.000 Betriebsstunden pro Jahr sind die Regel. Oft ist es aber der Fall das die Heizkessel nicht auf Sommerbetrieb umgeschaltet werden. Dann sind schon mal knapp 9.000 Stunden drin ! Multipliziert man die 6.000 Betriebsstunden mit 80 Watt Leistung, ergibt das einen Jahresstrom-Verbrauch von ca. 100 Euro bei 480 Kilowattstunden.

Kontrollieren Sie daher die Vorlauf- und Rücklauftemperatur in Ihrem Heizkreis. Ist die Differenz weniger als 10 Grad, sollten Sie die Wärmepumpe um eine Stufe zurück schalten. Wer noch effizienter Heizen und vor allem sparen möchte, sollte den Kauf einer Hocheffizienzpumpe in Betracht ziehen. Solche Wärmepumpen bieten ein erhebliches Einsparungspotiential. Sie passen sich der Förderleistung dem momentanen Wärmebedarf der Heizflächen an und ist dank optimierter Motorentechnik enorm effizient.

Der Stromverbrauch liegt zwischen sechs und max. 25 Watt. Anschaffungskosten liegen bei rund 300 Euro. Eine jährliche Kosteneinsparung von ca. 400 Kilowattstunden ~ 80 Euro Stromkosteneinsprarung sind das Ergebnis. Rechnet man das auf 20 Jahre Betriebszeit hoch, so spart man ca. 1.500 bis 2.000 Euro Stromkosten ! Und ganz nebenbei macht man was für die Umwelt, da Sie rund vier bis sechs Tonnen CO² weniger verursachen.

Jetzt zum Ende der Heizperiode wäre ein guter Zeitpunkt über einen Austausch der alten Heizungspumpe nachzudenken. Eine geregelte Wärmepumpe macht sich sofort im Stromverbrauch bemerkbar.

Einzelraumregelung spart Ihnen bares Geld - ein Grad Celsius weniger Raumtemperatur bringt Ihnen ca. 6 % Energieeinsparung. Das ist nicht unerheblich, Richtwerte der Raumluft sollten sein

♦ allgemeine mittlere Raumtemperatur ca. 19 - 21 Grad

♦ Schlafzimmer ca. 16 - 18 Grad (kommt man meist auch ohne aus)

♦ Badezimmer ca. 23 Grad, jedoch empfiehlt sich das nur zur   Nutzungszeit

Fazit; Machen Sie einen Energie-Check Ihrer Heizung oder lassen  einen qualifizierten Fachmann bzw. Energieberater, der Ihnen kompetente Ratschläge für eine Modernisierung der Heizungsanlage gibt einen Check durchführen . Alte Heizungsanlagen arbeiten höchst uneffizient und erreichen zum Teil nur noch 66 % ihres Nutzungsgrades.

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